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Bitte wundern Sie sich nicht, wenn Sie in der Verbrauchsabrechnung für Abwasser das Wort
"Preis" nicht finden. Dort heißt es nach den Bestimmungen des Satzungsrechts korrekt "Entgelt".


In Wesseling gibt es für Abwasser seit 1996 den so genannten gespaltenen Entgeltmaßstab, der für ein Stück mehr Gerechtigkeit sorgt. Nach der Herkunft wird unterschieden zwischen Schmutzwasser und Niederschlagswasser.

  • Schmutzwasser entsteht aus Frischwasser (Trinkwasser), das durch Gebrauch verunreinigt wurde. Aber auch Wasser aus anderen Bezugsquellen (Brunnenwasser, Niederschlagswasser usw.), das beispielsweise zur Toilettenspülung gebraucht wird, gehört dazu; es muss vom Entgeltpflichtigen gemessen und angegeben werden. Die Höhe des Schmutzwasserentgeltes richtet sich nach der Menge der m³, die in die öffentlichen Abwasseranlagen eingeleitet werden.
    Wenn Sie keine anderen Bezugsquellen nutzen, wird das gelieferte Frischwasser als Maßstab für die Einleitungsmenge und damit für die Schmutzwasser-Entgeltberechnung herangezogen.
    Dass geringe Mengen des bezogenen Frischwassers durch Kochen, Waschen, Blumengießen usw. nicht in die öffentlichen Abwasseranlagen gelangen, wurde bei der Preisbildung schon berücksichtigt.
    Werden jedoch nachweislich große Mengen des Frischwassers anderweitig auf dem Grundstück verbraucht oder zurückgehalten, beispielsweise zur Garten- oder Rasenbewässerung, kann dafür per Antrag (s. Formularservice) ein Kostenanteil des Abwasserentgeltes zurückerstattet werden.

  • Das Entgelt für Niederschlagswasser richtet sich nach der Größe der bebauten und befestigten Flächen in m², deren Niederschlagswasser in die öffentliche Kanalisation eingeleitet wird. Flächen, deren Niederschlagswasser eindeutig auf dem Grundstück verbleibt (Zisternen, Gartenbewässerung, Versickerung usw.) oder in Brauchwasseranlagen Verwendung findet, werden nicht berechnet.

Abwasserentgelte

Entgelt für Schmutzwasser je m³ Frischwasserbezug und anderweitig bezogenem Brauchwasser = 1,92 EUR/m³.

Entgelt für Niederschlagswasser je m² bebauter und/oder sonst befestigter Grundstücksfläche = 0,96 EUR/m² jährlich.

Bei der Erstattung von Abwasserentgelten für das zur Gartenbewässerung eingesetzte Trinkwasser haben wir eine Satzungsänderung vorgenommen. Dies hat zur Folge, dass bei einem eingebauten und ordnungsgemäß funktionierendem Gartenzähler das Abwasserentgelt der so gemessenen und für die Gartenbewässerung verbrauchten oder zurückgehaltenen Wassermengen mit 1,92 €/m³ erstattet wird.

Ist kein Wasserzähler installiert, kann aus Billigkeitsgründen ein Teil des Entgeltes in Abhängigkeit von der Größe des Grundstückes erstattet werden. Das bedeutet, dass ohne weiteren Nachweis für jeweils 10 m² zu bewässernde Gartenfläche 0,384 € (das sind 20% des Abwasserentgeltsatzes für einen Kubikmeter Trinkwasser) erstattet wird.

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